Gertraud Evers

Ich bin 1954 in Österreich geboren. Nach dem Medizinstudium bin ich Psychiaterin geworden und arbeite seit 1993 in meiner psychotherapeutischen Praxis in einer deutschen Kleinstadt. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.

 

 

 

Anlässlich eines Schreibwettbewerbs habe ich vor Jahren eine abgerissene Liebesgeschichte weitergesponnen, dann Kurzgeschichten und längere Erzählungen verfasst. Ich beobachte Szenen im Bekanntenkreis, im Zug, auf dem Markt, ich schaue mir Bäume und Wege und Flüsse an, ich sammle Mosaiksteine und Schwingungen, ich drehe und wende und gruppiere die Einzelheiten so und dann wieder anders, und habe meine Freude daran.

 

 

 

Was mich berührt, kann ich schreibend begreifen. Was mich ängstigt oder ärgert oder beschämt, das will ich ergründen, vielleicht lindern, jedenfalls beim Namen nennen. Die Sprache ist mein Sieb, mit dem ich Nuggets aus dem Fluss der Ereignisse fische. Festhalten will ich Schönes und Schlimmes, dem Undeutlichen eine Fassung geben, Widersprüche dingfest machen, von Schmerzen Abstand bekommen. Meine Aufzeichnungen sind Container, Dunkelkammer und Labor.

 

 

 

2007 erschien mein Buch „Sprech-Stunden. Erzählte Psychotherapie“ im Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften.

 

 

Sie ist mit diesen Büchern vertreten: