Kathrin Hamel

1971 in Berlin geboren, lebe ich heute mit meiner Familie in Magdeburg.

Seit mehr als zehn Jahren schreibe ich in meiner Freizeit regelmäßig Kurzgeschichten und nehme an ausgewählten Literaturwettbewerben teil. Dass 2003 gleich eine meiner ersten Geschichten Erfolg hatte und unter vielen hundert Einsendungen für den 2. Preis ausgewählt wurde, hat mir eine schöne „Siegprämie“ und erste Presseresonanz eingebracht, in der mir eine „kenntnisreiche Milieustudie“ bescheinigt wurde. Vor allem aber hat es mir Mut gemacht, weiter zu schreiben.

Seitdem habe ich verschiedene Literaturpreise gewonnen, in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht und auf regionalen Literaturtagen gelesen.

Am liebsten ist mir der zweite Preis bei der Preisfrage der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Naturforscher Leopoldina zum Thema „Wovon träumen wir?“ – hat die namhafte Jury doch den Mut bewiesen, ein Thema an die Öffentlichkeit zu befördern, über das sonst allenfalls hinter verschlossenen Türen geredet wird: den unerfüllten Kinderwunsch. Wie diese Erzählung  – „Kein Problem“ – sind viele meiner Geschichten: unbequem, inspiriert vom Leben, politisch, echt. Mag sein, dass sich diese Art von Geschichten nicht gut verkauft – das hält mich jedoch nicht davon ab, sie zu schreiben.

 

  „Voller Einfühlungsvermögen geschrieben, versetzt der Beitrag den Leser und die Leserin in die Träume und Alpträume des Erzählers und seines fiktiven Gegenübers, eines tausendfach existierenden Paars. Die Geschichte „Kein Problem“ bricht das Schweigen über diese sehr realen Träume und macht sie in berührender Weise fassbar.“

Aus der Laudatio zur Preisfrage „Wovon träumen wir“ bei der Preisverleihung durch die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Naturforscher Leopoldina

 

 

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