Nevin und Hellmut Lutz

 

 

 

 

Hellmut Lutz wurde 1934 in Tansania geboren. 1939 wurde die ganze Familie nach Deutschland repatriiert. Seine Kindheit erlebte er zur Zeit des 2. Weltkriegs. Er studierte in Deutschland und England und arbeitete dann in Nordrhein-Westfalen als Gymnasiallehrer für Deutsch und Englisch. Auf Reisen machte er Bekanntschaft mit vielen Ländern und Kulturen und erfuhr, was es bedeutet, eine Heimat zu haben.

 

 

 

Hellmut Lutz war von 1971 bis 1973 in der Deutschen Abteilung der Pädagogischen Hochschule Ankara als Dozent tätig und lernte während dieser Zeit Türkisch. Hellmut Lutz und Nevin Kiper lernten sich in Ankara kennen. Sie heirateten 1973 und zogen in diesem Jahr nach Deutschland. Die stete Begegnung mit der deutschen und türkischen Kultur bedeutete für ihre Ehe großes Glück und andauernde Bereicherung. Sie bekamen einen Sohn, den sie Tom Engin nannten und zweisprachig aufzogen.

 

 

 

Als Berater arbeitete Hellmut Lutz mehrere Jahre im Hause des Senators für Bildung mit bei der Beschulung und sprachlichen Förderung eingewanderter Kinder und Jugendlicher. Er wirkte mit bei der Erstellung von Lehrplänen und der Begutachtung von Lehrwerken für den Türkischunterricht und bei der methodischen und sprachlichen Fortbildung von türkischen Lehrkräften, die aus der Türkei für den Unterricht in türkischer Sprache und Kultur nach Bremen abgeordnet waren.

 

 

 

Hellmut Lutz arbeitete jahrelang als Fachlehrer und Leiter der Gymnasialen Abteilung eines Bremer Schulzentrums; wegen seiner Türkischkenntnisse gehörte zu seinem Aufgabenbereich auch die Beratung von Einwandererkindern und ihren Familien, insbesondere derer mit Wurzeln in der Türkei.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nevin Lutz kam 1953 in Izmit zur Welt. Sie begann ihr Studium in der Deutschen Abteilung der Pädagogischen Hochschule in Ankara. Nach ihrer Heirat und dem Umzug nach Deutschland setzte sie ihre Ausbildung an der Universität Bremen fort. Sie legte ihre Staatsprüfungen ab in den Fächern Behindertenpädagogik und Deutsch mit der Spezialisierung Deutsch als Zweitsprache / Deutsch als Fremdsprache (DaZ/DaF).

 

 

 

 

Sie arbeitete viele Jahre in Bremen an Förderschulen. Im Auftrag der bremischen senatorischen Behörden für Bildung und für Soziales machte sie Fortbildung für Erzieherinnen / Erzieher und Lehrerinnen / Lehrer im Vorschul- und Grundschulbereich. Als Beauftragte der Senatorin für Bildung war sie viele Jahre an Grund- und Sekundarschulen als Beraterin tätig in den Bereichen Einwandererkinder und Kinder mit Lernschwierigkeiten.  

 

 

 

Nevin Lutz ist Mitautorin des Testverfahrens Sprachstandsüberprüfung und Förderdiagnostik (SFD)

 

für Grundschulkinder mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache, Persenverlag

 

 

 

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